Sie befinden sich hier:  Über Uns / Geschichte
Geschichte

2016

2016 war ein Jahr voller großer Ereignisse für unser Team. Im Frühjahr feierten wir unser 10-jähriges Vereinsbestehen und wenige Monate später konnten wir mit unseren beiden Fahrzeugen KIT16c und KIT16e die bisher beste Saison fahren. Nach zwei Gesamtsiegen in Hockenheim und Shanghai steht unser Elektrofahrzeug nun endlich auf Platz 1 der Weltrangliste.
Unser Verbrenner fuhr zum letzten Mal mit dem bewährten AMG FS 133 Motor und konnte auf drei Events Top 10 Platzierungen holen. Des weiteren wurde das Verbrennerfahrzeug von 2012 auf das kleinere und leichtere Nachfolgemodell, einen KTM-Einzylinder, umgerüstet, um uns bestmöglichst auf die Saison 2017 vorzubereiten.

2015

Eine neue Saison voller Herausforderungen steht bevor. Neben technischen haben wir uns auch Ziele für das Team vorgenommen:

Beim KIT15c steht ein weiteres Jahr mit dem in Kooperation mit AMG eigenentwickelten FSS 133 als Antrieb bevor. Durch Feintuning wollen wir hier noch die letzten Gramm und Zehntelsekunden herausholen. Auch der KIT15e geht wieder mit unserem selbstentwickelten elektrischen Antriebsstrang auf die Strecke, welcher ihm letzte Saison viele Siege eingebracht hat. Beide Fahrzeuge konnten sich wieder einmal überflüssiger Kilos entledigen und werden unter 200 kg wiegen.

Als Team wollen wir unseren Zusammenhalt bei den Events weiter stärken. Nur ein eingespieltes Team kann Probleme schnell und effektiv lösen und so wieder viele Erfolge einfahren.

Wir haben aus alten Fehlern gelernt, neue Lösungen verwirklicht und freuen uns auf die bevorstehenden Events mit all den anderen Teams.

2014

In der Saison 2014 haben wir die großartigen Möglichkeiten, die ein selbstentwickelter Antrieb bietet, weiter ausgebaut und haben deshalb nicht nur den selbst in Kooperation mit AMG entwickelten FS133 weiter eingesetzt, sondern auch beim KIT14e ganz auf selbstentwickelte Aggregate gesetzt! Beim KIT14c haben wir wieder die 200 kg Marke geknackt und auch beim KIT14e konnten wir eine deutliche Gewichtsersparnis erzielen. Gleichzeitig brachten wir zwei zuverlässige Rennwagen mit gesteigerter Performance auf die Strecke.


Möglich wurde das durch einen strafferen Zeitplan, der noch mehr Zeit für Validierung und Testfahrten ermöglichte, sowie zahlreiche Innovationen, deren Vorteile sich bei den Events offenbart haben.


Darüber hinaus haben wir uns auch auf nicht-technische Ebene weiterentwickelt, beispielsweise durch ein noch effektiveres Wissensmanagement-System und eine hohe Punkteausbeute in den statischen Disziplinen.


So konnten wir bei den Events zahlreiche Erfolge einfahren, besonders Platz 3 der Weltrangliste mit dem KIT14e erfüllt uns mit großem Stolz.Viele Erinnerungen haben wir auch von unserem Ausflug zur Formula Student China mitgebracht.

2013

Diese Saison hat endlich der in Kooperation mit AMG selbst entwickelte Verbrennungsmotor FS133 im KIT13c Einzug gehalten und hat mit seinem unglaublichen Drehmoment überzeugt- der ein oder andere hat bestimmt den dezenten Schriftzug "I like big booooost!" auf dem Heckflügel bemerkt.

Auch das Elektrofahrzeug hat überzeugt und steht dem Verbrenner in nichts nach, man beachte nur die Erfolge der letzten Saison.

Mit beiden Wagen konnten wir tolle Erfolge einfahren und freuen uns nun auf die Saison 2014!

2012

Die Saison 2012 stand auf der Seite des Verbrenners – KIT12 genannt - ganz im Zeichen der Entwicklung eines eigenen Motors zusammen mit dem Team Joanneum Graz und mit der Unterstützung von Mercedes-AMG. Nach einigen Rückschlägen in der Entwicklung und einer dementsprechend kurzen Testzeit musste auf einen Renneinsatz vorerst verzichtet werden. Im Spätjahr gelang uns mit dem Einbau in den KIT12 und den ersten Test- und Einstellfahrten ein großer und wichtiger Schritt für die Saison 2013. Die zweite prominente technische Neuerung im Jahr 2012 war unser Aero-Paket. Der Front- und Heckspoiler wurde nach den charakteristischen Anforderungen der Formula Student entwickelt und in Handarbeit gefertigt. Der KIT12e, unser Elektrofahrzeug, war die konsequente Weiterentwicklung ausgelegt auf Gewichtsreduzierung. Dies brauchte uns in Ungarn und Spanien jeweils den zweiten Gesamtrang. Große Beachtung fand auch unser Auftritt bei der Formula SAE in Michigan, als wir mit dem KIT11 den 2. Platz erringen konnten.

2011

Im Mai 2011 haben Alumni unseres Teams erstmals mit einem KA-RaceIng-Fahrzeug am Ur-Event der Formula Student in Michigan teilgenommen. Es war ein tolles Erlebnis für uns, den KIT10 erstmals außerhalb von Europa in Übersee fahren zu sehen. Dank des tollen Engagements vieler Hauptsponsoren verliefen auch der Transport und die Betreuung vor Ort reibungslos.

Für das Elektro-Fahrzeug - KIT11e - entwickelten wir die nächste große Innovation: Anstelle von Elektromotor mit angehängtem Getriebe konstruierten wir einen koaxialen Doppelantrieb, der zwei wassergekühlte Elektromotoren und zwei Planetengetriebe in einem Gehäuse vereint.

Die weitere Saison 2011 war dann die erfolgreichste Saison in der Geschichte von KA-RaceIng. Der frühe Doppelrollout im April 2011 unter dem Motto "5 Jahre KA-RaceIng" ermöglichte eine lange Testzeit, sodass die Autos auf allen Events Gesamtplätze unter den TOP 9 erreichen konnten. Der 1.Platz in der Gesamtwertung mit dem KIT11e Anfang Oktober beim Event in Italien war der perfekte Abschluss einer tollen Saison.

2010

Die Saison 2010 stand ganz unter dem Stern neuer Innovationen. Im Nachfolger KIT10 wurde weltweit erstmals in einem Formula-Student-Fahrzeug eine Benzindirekteinspritzung verwirklicht. Die Konstruktion und Auslegung war eine komplette Eigenentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kolbenmaschinen des KIT. Nebenbei wagten wir einen weiteren Schritt: um auch in der neu gegründeten Formula Student Electric zu starten, entwickelten und bauten wir neben unserem herkömmlichen Verbrennungsfahrzeug, dem KIT10, auch einen elektrisch betriebenen Formula-Student-Renner. Der KIT10e wurde auf Basis des KIT10 gebaut und unterschied sich im Wesentlichen nur durch das Antriebskonzept von unserem KIT10.

2009

Erstmalig konstruierte und fertigte das Team ein Monocoque aus Kohlefaser für das neue Fahrzeug. Der KIT09 erreichte nicht nur den 9. Platz in Silverstone und den 6. Platz in Italien, mit dem Gewinn des "Presentation"-Awards für den besten Businessplan bewiesen wir außerdem, dass wir auch abseits der Strecke gut auf den Wettbewerb vorbereitet waren.

 

2008

Aufbauend auf dem Konzept des KIT07 entstand in der darauffolgenden Saison der Nachfolger, KIT08. Mit dem Gewinn des "Most Efficient Use of Electronics"-Award, dem 7. Platz in Silverstone und Platz 13 in Hockenheim konnte das 2008er-Team an die Erfolge des ersten Jahres anknüpfen.

2007

Nach gerade einmal 14 Monaten intensiver Arbeiten wurde das erste Rennfahrzeug, der KIT07, der Öffentlichkeit präsentiert. KA-RaceIng nimmt zum ersten Mal am Formula Student Germany Event teil, belegt auf Anhieb Platz 10. Dank zuverlässiger Konstruktion, ausgefeilten Detaillösungen und einem stimmigen Gesamtkonzept gewann das Team den "Best Newcomer"-Award und erreichte beim zweiten Wettbewerb der Formula ATA in Fiorano (I) den 6. Platz. Die selbstgesteckten Ziele wurden nicht nur vollständig erreicht, sondern sogar übertroffen!

2006

Seit 2006 richtet der Verein Deutsche Ingenieure (VDI) die Formula Student Germany aus.

Zehn motorsportbegeisterte Studenten der Universität Karlsruhe (TH) gründeten die Hochschulgruppe KA-RaceIng. Als rechtlicher und finanzieller Rahmen unserer Tätigkeiten entstand der gemeinnützige Verein KA-RaceIng e.V..

2004

nehmen mehr als 200 Teams aus aller Welt an Formula Student Wettbewerben teil.

2000

findet auf dem australischen Kontinent zum ersten Mal ein Wettbewerb der Formula SAE-A statt.

1998

wird der erste europäische Wettkampf in England ausgetragen, die Formula Student ist geboren!

1997

nimmt das erste europäische Team an der Formula SAE teil.

1996

wird eine Teilnehmerzahl von 99 Teams erreicht.

1994

wird ein Formula SAE Konsortium mit Repräsentanten der Big Three und der Society of Automotive Engineers (SAE) gegründet.

1993

folgt Chrysler als letzter der Big Three.

1992

ist Ford der Ausrichter des Events.

1991

richtet General Motors den Wettkampf aus. Der Team-Captain des Siegerteams wird nach dem Wettkampf beim Chip Ganassis Cart Indy Racing Team verpflichtet.

1990

erreicht das erste und letzte Ground-Effect Auto 1.32g Querbeschleunigung im Skidpad und wird nach dem Wettkampf verboten.

1987

durchbricht das erste Fahrzeug die Schallmauer von 1g Querbeschleunigung auf dem Skid-Pad.

1986

wird der Wettbewerb von den "The Big Three" (Chrysler, GM und Ford) gesponsert, was die inzwischen gewonnene Bedeutung des Wettbewerbs unterstreicht.

1985

gibt es erneut eine tief greifende Veränderung des Regelwerks, ein neues Punktesystem wird ausgearbeitet und ein Kostenreport wird vorgeschrieben. In diesem Jahr tritt zum ersten Mal ein aufgeladener Motor zu einem Wettbewerb an.

1981

beschließt die SAE ein neues Regelwerk, das der Kreativität der Studenten möglichst viele Freiräume gewährt, die Formula SAE entsteht. Die Motorenwahl ist nun freigestellt, vier Teams nehmen teil.

1979

wird eine neue Variante für Straßenfahrzeuge ins Leben gerufen, Mini Indy genannt. Die Motoren sind die gleichen 5 PS Industrieaggregate wie bei der MiniBaja, elf Teams nehmen teil.

1976

findet der erste von der amerikanischen Society of Automotive Engineers (SAE) initiierte Mini Baja Wettbewerb statt. Dies ist ein Konstruktionswettbewerb für Studierende, bei dem es das Ziel ist, ein geländegängiges Gefährt mit einheitlichem Rasenmähermotor zu entwerfen und zu bauen.